Unser medizinischer Anspruch besteht darin, unsere Patientinnen und Patienten nach dem aktuellen wissenschaftlichen und evidenzbasierten Stand der Medizin zu behandeln. Durch regelmäßige Fortbildungen sowohl unseres Ärzteteams als auch unseres MFA-Teams (häufig und selbstverständlich auch außerhalb unserer eigentlichen Arbeitszeiten) verfolgen wir dieses Ziel enthusiastisch und konsequent, damit Sie sich sicher sein können von unserem Praxisteam „state of the art“ behandelt zu werden.

Intramuskuläre Schmerzspritzen mit Diclofenac, Kortison, Tramal und Co erfüllen eindeutig nicht mehr den aktuellen Stand der Medizin. Schon im Jahr 1995 wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass derartige Schmerzspritzen dem Patienten keinerlei therapeutische Vorteile bringen sondern vielmehr zu lebensgefährlichen Komplikationen führen können (Arzneimitteltelegramm 1995). Daher lehnen wir aus Rücksicht auf Ihr Leben und Ihre Gesundheit die Verabreichung von intramuskulären Schmerzspritzen grundsätzlich ab.

In der Anlage können Sie weiteres zu diesem Thema in einem Bericht der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns vom 13. Februar 2015 lesen.*

Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich auf eine häufige Verwechslung und Gleichsetzung der evidenzbasierten und medizinisch sinnvollen Neuraltherapie mit Lokalanästhetika und den inzwischen veralteten Therapieformen mit intramuskulären Schmerzspritzen hin. In Einzelfällen kann die Neuraltherapie mit Lokalanästhetika nach sorgfältiger Abwägung zur Linderung Ihrer Schmerzen führen. Da es hierbei selten auch zu anaphylaktischen und Herz-Kreislaufreaktionen kommen kann, führen wir diese Therapie ausschließlich in unserer Praxis durch und keinesfalls bei Hausbesuchen. Nur so können wir im Notfall eine adäquate medizinische Versorgung sicherstellen.

 

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KVB-VA-150213-WIS-Diclo-Dexa-Injektionen